HOPE FOR THE NATIONS

 

Gott persönlich kennen lernen

Es gibt nur einen Weg zu Gott - Jesus selbst. Das hat er mal gesagt (Johannes 14, 6). Aber die Wegfindung ist bei jedem anders. Schließlich ist jeder Mensch anders gemacht. Allerdings haben sich im Groben vier Schritte herauskristallisiert, die eine hilfreiche Linie bieten, den Weg zu Gott zu gehen:

Gott liebt Dich. Er hat Dich geschaffen und will, dass Du eine persönliche Beziehung zu ihm hast.

Die Nähe zu Gott ist durch die "Sünde" zerstört. Deshalb kann ein Mensch Gottes Liebe nicht spüren.

Jesus Christus ist der Weg aus der Sünde. Allein durch ihn kann der Mensch wieder zu Gott finden.

Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als unseren "Herrn und Erlöser" annehmen.

Gott liebt Dich. Er hat Dich geschaffen und will, dass Du eine persönliche Beziehung zu ihm hast.

Gott liebt Dich

Gott möchte, dass Du ihn kennen lernst

Gott liebt Dich
"Gott liebte die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn für sie opferte. Nun wird jeder, der sich auf den Sohn Gottes verlässt, nicht zugrunde gehen, nicht verloren gehen sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3, 16)

Gott möchte, dass Du ihn kennen lernst
Jesus sagte: "Ich bin gekommen, um das Leben in seiner ganzen Fülle zu bringen." (Johannes 10, 10)

Jesus betete: "Darin besteht das ewige Leben: Die Menschen erkennen dich als den einzigen wahren Gott, und sie erkennen den, den du gesandt hast, Jesus Christus." (Johannes 17, 3)

Aber warum erfahren viele Menschen diese persönliche Beziehung zu Gott nicht?

Die Nähe zu Gott ist durch die "Sünde" zerstört. Deshalb kann ein Mensch Gottes Liebe nicht spüren.

Was ist Sünde?
Jeder sehnt sich danach, mit Gott Gemeinschaft zu haben. Jeder möchte sein Leben meistern. Der Mensch meint aber, sein Leben ohne Gott in den Griff zu bekommen. Er ist ihm gegenüber gleichgültig. Diese Haltung nennt die Bibel Sünde. Sünde ist also Trennung von Gott. Daraus folgt ein falsches Verhältnis zum Mitmenschen und zu sich selbst. Verdeckte und offensichtliche Verfehlungen haben ihre Wurzel in der zerstörten Beziehung zu Gott.
" Alle haben gesündigt und können deshalb nicht vor Gott bestehen." (Römer 3, 23)

Was sind die Folgen der Sünde?
" Eure Sünden scheiden euch von eurem Gott." (Jesaja 59, 2)

Die Bibel bezeichnet das als geistlichen Tod:
"Die Folge der Sünde ist der Tod." (Römer 6, 23)

Gott ist ohne Sünde, er ist heilig. Der Mensch ist sündig. Zwischen beidem besteht eine tiefe Kluft. Wie ein Graben trennt die Sünde den Menschen von Gott. Durch eigene Anstrengung kann diese Kluft, dieser Graben aber nicht überwunden werden. Gott ist und bleibt unerreichbar. Kein eigenes Bemühen, kein gutes Leben, keine Philosophie, Religiosität oder Mitmenschlichkeit hilft da. Alle Anstrengungen sind vergeblich, weil sie das Kernproblem der Sünde nicht lösen.

  • Jesus Christus ist der Weg aus der Sünde. Allein durch ihn kann der Mensch wieder zu Gott finden.
  • Jesus Christus ist für uns zum Menschen geworden
  • Jesus Christus starb stellvertretend für uns
  • Jesus ist von den Toten auferstanden
  • Jesus Christus ist für uns zum Menschen geworden

Schon die alttestamentlichen Propheten kündigten einen Retter an. (Jesaja 9, 5, Micha 5, 1)

Jesus ist dieser von Gott versprochene Retter. Er wurde Mensch. Er lebte auf der Erde und brachte durch sein Reden und Handeln die Botschaft von Gott. (Philipper 2,, 7, Markus 1, 15)

Er lebte ohne Sünde, das heißt in einer ständigen Gemeinschaft mit dem Vater. Diese Kluft, dieser Graben trennte ihn nicht von Gott. (Hebräer 4, 15, Johannes 10, 30)

Jesus sagte: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater (=Gott) Es sei denn durch mich." (Johannes 14, 6)

Gott selbst hat durch sein Handeln über den Graben eine Brücke gebaut. Er schickte Jesus Christus, damit er für uns starb. Diese Tat hat Gott "um den Finger gewickelt". Er kann niemandem mehr böse sein, der durch Jesus zu ihm will. Wir haben jetzt die Chance zur Vergebung. Es ist ein neues Leben, ohne den Graben zwischen uns und Gott.

  • Jesus Christus starb stellvertretend für uns
    Er starb, um die Trennung zwischen Gott und den Menschen zu beseitigen.
  • "Denkt an Christus, der einmal - und das gilt für immer - für die Schuld der Menschen gestorben ist. Er, der Schuldlose, starb für die Schuldigen. Das tat er, um euch den Weg zu Gott freizumachen."
    1. Petrus 3, 18
  • "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren."
    Römer 5, 8

Jesus ist von den Toten auferstanden
"Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dessen sind wir alle Zeugen." (Apostelgeschichte 2, 32)

Seine Auferstehung bestätigt,...

  • ...dass er Gottes Sohn ist. (Römer 1,4, Römer 1, 14)
  • ...dass Gott bereit ist, uns zu vergeben. ( Apostelgeschichte 13, 34)
  • ...dass wir seine Gegenwart und Hilfe heute erfahren können. (Johannes 14, 1)

Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als unseren "Herrn und Erlöser" annehmen.

Diese Gemeinschaft ist Gottes Geschenk

Du kannst Jesus Christus jetzt Dein Leben bewusst anvertrauen

Was ist, wenn Du Dein Leben Jesus Christus anvertraut hast?

Neues Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes

Gewissheit des ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott

Praktische Hinweise für ein Leben mit Christus

Diese Gemeinschaft ist Gottes Geschenk
" Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, allen, die an seinen Namen glauben." (Johannes 1, 12)

Wer möchte, dass die Tat von Jesus auch für ihn gilt, der muss nur zu ihm beten. Das geht einfach in einem Satz, den man an ihn richtet. Dann "adoptiert" Gott uns und wir werden "sein Kind" - Gotteskind - Jesu Bruder!

Dazu gehört,...

  • ...dass wir Gott unsere Schuld eingestehen und bereuen, was falsch war und ist.
  • ...dass wir seine Vergebung vertrauensvoll annehmen. Gott vergisst unsere bekannte Schuld. Wir dürfen das auch und brauchen sie nicht immer wieder ausbuddeln.
  • ...dass wir ihm die Führung unseres Lebens anvertrauen. Seine Gebote sind maßgeblich für ein gut gelebtes Leben. In der Bibel steht alles, was man wissen muss.

Jesus Christus spricht:
"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem will ich eintreten." (Offenbarung 3, 20)

Das heißt, dass er dieses Angebot niemandem verweigert. Wer es wirklich ernst meint, der wird "adoptiert"!

Es genügt aber nicht, diesen Aussagen nur zuzustimmen. Ein bewusstes "Ja" - eine echte Entscheidung dazu ist notwendig. Die folgende Zeichnung macht das deutlich... Hier werden zwei Lebenseinstellungen gezeigt:

Das Ich im Mittelpunkt des Lebens

Dieser Mensch bestimmt sein Leben selbst, auch wenn er sich vielleicht als Christ bezeichnet. Jesus ist nur ein Programmpunkt seines Lebens. Die Punkte stellen Lebensbereiche dar wie Freundschaften, Beruf und Freizeit. Diese werden vom "Ich" beherrscht, was oft zu Unzufriedenheit, Enttäuschung und Sinnlosigkeit führt.

Jesus Christus im Mittelpunkt des Lebens

Das Leben dieses Menschen wird von Christus bestimmt, weil er Gottes Vergebung angenommen hat und Jesus sein Leben unterstellt. Das heißt nicht, dass ich jetzt ein Sklave bin. Ich bin befreit, mein Leben nicht mehr selbst bestimmen zu müssen! In dieser engen Gemeinschaft mit Gott erfährt er zunehmend ein sinnerfülltes Leben.

Welche Lebenseinstellung trifft am ehesten auf Dich zu?

Welche Lebenseinstellung würdest Du bevorzugen?

Im folgenden wird erklärt, wie ein Leben mit Jesus Christus im Mittelpunkt beginnen kann:

Du kannst Jesus Christus jetzt Dein Leben bewusst anvertrauen
Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg mit Gott. Gott kennt Dich. Ihm kommt es nicht auf gut formulierte Worte an, sondern auf Deine ehrliche Einstellung. Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, das auszudrücken:

Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld.

Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist.

Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst.

Willst Du das?

Wenn ja, dann kannst Du es jetzt zu Deinem eigenen Gebet machen. Jesus wird so, wie er es versprochen hat, in Dein Leben kommen. Jesus ermutigt uns:

"Bittet, dann wird euch gegeben, suchet, dann werdet ihr finden, klopfet an, dann wird euch geöffnet!" (Matthäus 7, 7)

Er verschließt sich nicht, er verweigert das Angebot niemandem!

Willst Du? Vielleicht fühlst Du Dich danach nicht anders, vielleicht wirst Du unzufrieden sein, weil Du immer noch Fehler machst. Aber das ist nicht schlimm! Rede so oft wie möglich mit Gott. Er ist jetzt Dein Freund und hört Dir immer zu!

Was ist, wenn Du Dein Leben Jesus Christus anvertraut hast?

  • Jesus Christus wird Herr über Dein Leben. (Johannes 20, 28)
  • Er vergibt Dir Deine Sünden. (Kolosser 1, 14)
  • Er schenkt Dir Geborgenheit, Freude und Hoffnung. (Römer 14, 17)
  • Du wirst ein Kind Gottes und darfst zu Gott "Vater", "Papa" sagen. (Matthäus 6, 9)
  • Du erfährst die Kraft des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2, 38)
  • Du fängst an, an dem Sinnerfüllten Leben, für das Gott Dich geschaffen hat, teilzuhaben. (Johannes 10, 10)

Neues Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes
Der Heilige Geist Gottes wirkt. Er befähigt uns zu glauben und stellt quasi eine "Standleitung" zu Gott dar. Das Leben des Christen ist ein Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes. Er hilft uns, die Bibel zu verstehen und zu beten. Er schenkt uns Liebe zu Gott und den Mitmenschen.

Gewissheit des ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott
"Gott hat uns ewiges Leben gegeben, und wir erhalten dieses Leben in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Das habe ich euch, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, geschrieben, damit ihr wisst, daß ihr das ewige Leben habt." (1. Johannes 5, 1)

Gott stellt sich (durch seinen Heiligen Geist) hinter uns. Er ist bei uns, weil wir ihn darum gebeten haben! Ein unglaublicher Freund, oder? Dieser Geist Gottes verändert uns so, dass wir zwar äußerlich noch der Selbe sind, innerlich aber ein anderer Mensch werden dürfen. Beobachte Dich; Du wirst Veränderungen feststellen!

Praktische Hinweise für ein Leben mit Christus
Das christliche Leben ist ein Wachstumsprozess. Wie ein kleines Kind erst lernt seine Finger zu gebrauchen und dann erst mit Messer und Gabel zu essen, werden auch wir erst mit der Zeit größer in unserem Glauben! Deine Beziehung zu Christus vertieft sich, wenn Du ihm in den Einzelheiten Ihres Lebens immer mehr vertrauen lernst. Dazu einige Ratschläge:...

  • ...Versuche Dein Leben als Christ nicht aus eigener Kraft zu leben, sondern lebe fröhlich aus der Kraft des Heiligen Geistes. Nimm täglich die Vergebung in Anspruch, die Dir von Jesus versprochen wurde.
  • ...Mache Deinen Glauben nicht abhängig von deinem Temperament, deinen Gefühlen und wechselvollen Erfahrungen. Diese sind nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist das Versprechen (die Bibel spricht von Verheißung) Gottes in seinem Wort (der Bibel).

Das folgende Bild soll das Verhältnis zwischen Gottes Wort (in der Bibel), Glaube (unser Vertrauen in Gott und sein Wort) und Gefühl (eine Folge von Glauben und Gehorsam) veranschaulichen.

Ein Zug wird von der Lok gezogen, nicht vom Anhänger. Setze Dein Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit Gottes und die Zusagen in seinem Wort, der Bibel. Probiere es aus - Gott lässt sich nicht lumpen!
  • ...Lies täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Fang’ zum Beispiel mit dem Johannesevangelium an. Nimm dazu eine Bibellesehilfe zur Hand.
  •  ...Beginne und beende jeden Tag mit einem Gebet. Bleib im Gespräch mit Gott, wie Du auch Deinen Freund/Deine Freundin anrufen oder besuchen würdest. Jede Freundschaft will gepflegt werden, auch die mit Gott.
  • ...Christsein ist keine Privatsache. Suche und pflege den Kontakt mit anderen Christen. Wenn Du keine Gemeinde kennst, dann such’ Dir doch eine in Deiner Umgebung mit unserem Gemeindeatlas.
  • ...Behalte Deinen Glauben nicht für Dich, sondern teile mit anderen Menschen Dein Neugefundenes Leben mit Christus. Und wenn sie lachen, lass sie lachen! Sie wissen nicht, was ihnen entgeht.
  • ...Setze Deine Talente und Vorlieben, die Gott Dir gegeben hat, für andere Menschen ein. Denn Glaube und Liebe sind eine Einheit. Was Du kannst, kann gebraucht werden! Egal was es ist - jemand wird Dich schon anspornen und Dich wissen lassen, was Du kannst.